immer wieder diese Ohrfeigen…

Mittwoch, 25. Januar 2012 16:56

Schlagzeile auf Seite 3 Der heutigen “junge Welt”:

Natürlich, das ist eine Begleiterscheinung, wenn immer weniger Arbeitskräfte immer mehr Arbeit verrichten und unentgeltliche Überstunden ableisten müssen. Irgendwann wird es einfach zuviel…

Doch vermisse ich eine Statistik, wieviele von der Arbeitslosigkeit Betroffene psychisch geschädigt sind – und wieviele davon derart, daß sie an Suizid denken und oft auch tun! Wen interessieren schon die von der Gesellschaft ausgeschlossenen Elemente, diese HartzIV-Schmarotzer?! Die lümmeln ja eh in ihren Sesseln vorm Fernseher und trinken zuviel Alkohol…

Immer wieder Berichte in der jw über diejenigen, die noch einen Arbeitsplatz haben, aber höchst selten von den Langzeit-Arbeitslosen, die wohl nie wieder eine Arbeit finden werden. Die werden höchstens mal erwähnt, wenn es um Statistik geht. Wir werden nicht nur aus dem Arbeitsprozeß, aus dem gesellschaftlichen  Leben ausgeschlossen, nein, auch aus solchen Untersuchungen werden wir einfach ausgeschlossen, als würde es uns nicht geben.

Es müßte eine Zeitung wie die jw geben, speziell nur für Arbeitslose – damit uns bewußt wird, daß wir keine Randerscheinung, sondern eine ernstzunehemende Kraft sind, sobald wir uns nämlich zusammenschließen und vereint zur Wehr setzen. Diesen Zusammenschluß könnte eine solche Zeitung bewirken.

In Europa gibt es derzeit 41 Millionen Arbeitslose. Wenn die sich zu einer Einheit zusammenschlössen und solidarisch europaweit auf die Straße gingen, nicht auszumalen, welche Kraft das wäre!

Thema: Allgemein | Kommentare (1)

Vortragsdispositionen Nr.5, 6 und 7

Dienstag, 24. Januar 2012 16:14

Zum Öffnen und Lesen des Dokuments bitte auf das Bild klicken und ein paar Augenblicke warten – pdf–Datei, 1.670 MB
ACHTUNG! diese Datei ist etwas umfangreicher (enthält “Die Erklärung der Krimkonferenz” = Abkommen von Jalta (1945) sowie “Die Beschlüsse der Berliner Konferenz (1945) = Potsdamer Abkommen) da dauert das Herunterladen je nach Verbindung. etwas länger

Thema: historische Dokumente | Kommentare (0)

Vortragsdisposition Nr.4

Donnerstag, 19. Januar 2012 18:40

VD4

Zum Öffnen und Lesen des Dokuments bitte auf das Bild klicken und ein paar Augenblicke warten – pdf–Datei, 263 KB

Thema: historische Dokumente | Kommentare (1)

Vortragsdisposition Nr. 3

Mittwoch, 18. Januar 2012 18:58

Zum Öffnen und Lesen des Dokuments bitte auf das Bild klicken und ein paar Augenblicke warten –pdf–Datei, 334 KB

Thema: historische Dokumente | Kommentare (0)

Vortragsdisposition Nr. 1

Dienstag, 17. Januar 2012 21:25

Zum Öffnen und Lesen des Dokuments bitte auf das Bild klicken und ein paar Augenblicke warten – pdf-Datei, 396,5 KB

Thema: historische Dokumente | Kommentare (0)

KPD – Schulungsmaterial von 1945

Dienstag, 17. Januar 2012 20:14

Kürzlich fiel mir wieder ein Buch in die Hände: Vortragsdispositionen Nr. 1 bis 22, herausgegeben vom Zentralkomitee der KPD 1945 kurz nach der Zerschlagung Hitlerdeutschlands.

Meine Mutter hat sie in einem Buch binden lassen, bis heute aufbewahrt und mir geschenkt.

Es sind, so meine ich, wertvolle Dokumente, deren Inhalt heute nichts an Aktualität verloren hat.

Heute ist die Arbeiterklasse gespalten – es gibt eine Vielzahl von Parteien und Organisationen, die sich “kommunistisch” oder “sozialistisch” nennen, inhaltlich in alle möglichen Richtungen tendieren, nur keine klaren kommunistischen Positionen beziehen – Undurchsichtige Elemente sorgen dafür. Der Name “Kommunistisch” wird mißbraucht. Ich nenne hier nur die Partei “Die Linke”, die längst sozialdemokratische Postionen eingenommen hat und einen “demokratischen Sozialismus” ansteuert.

Die Parteien beschäftigen sich meist mit sich selbst – verfassen zu jedem politischen Ereignis Standpunkte mit Zielsetzungen, in einer für die breiten Massen unverständlichen Sprache, ohne auf deren wirkliche Probleme einzugehen. Statt Tagesthemen aufzugreifen und Aktionen zu organisieren werden unendliche Diskussionen über Formulierungen und Formfragen geführt.

Der rechte Mob ist schon wieder auf der Straße, Deutschland rüstet sich zu Kriegen – aus rein wirtschaftlichem Interesse, um möglichst gestärkt aus der Weltwirtschaftskrise hervorzugehen. Die Neuaufteilung der Welt ist bereits im vollen Gange. Mit viel Arbeiterblut erkämpfte und bezahlte Rechte des Volkes werden systematisch abgebaut, weil es keine ernstzunehmende kommunistische Kraft gibt, die sich dem erfolgreich entgegenstellt.

Beim Lesen der “Vortragsdispositionen” stellt sich mir unweigerlich die Frage:  Haben wir denn nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt?

Unter der Kategorie “Historische Dokumente” werde ich nach und nach diese Vortragsdispositionen veröffentlichen und allen Interessierten als pdf-Datei zum Lesen zur Verfügung stellen.

Thema: historische Dokumente | Kommentare (0)

“Gedächtnis der Nation”

Samstag, 15. Oktober 2011 12:09

In der Stern-Ausgabe Nr.41 wird geworben, sich an der gemeinsamen Aktion von Stern und ZDF Geschichte hautnah – “Gedächtnis der Nation” unter dem Slogan: “Zeitzeugen erinnern sich an die deutschen Schicksalsjahre” an Geschichtsfälschung zu beteiligen. Ganz nach Göbbels, daß man eine Lüge nur oft genug wiederholen muß, bis sie schließlich jeder glaubt.

Auf Seite 10 der Stern-Ausgabe steht:

“Damals
Geschichte aus erster Hand
Wie war das nach dem Krieg, als man auf dem Schwarzmarkt das wenige, was man hatte, gegen das tauschen mußte, was man brauchte? Wie fühlte man sich als Polizist bei den Studentenunruhen der Sechziger und wie, als man nach dem Fall der Mauer, die Freiheit genoß, im Stau zu stehen? im eMagazine erzählen vier Frauen und Männer, wie sie solche Momente erlebt haben – eindringlich und berührend…”

Auf Seite 58 mehr zum Titel:

“Unsere Geschichte
Wie wir wurden was wir sind: Der Stern und das ZDF starten das große Zeitzeugen-Projekt DAS GEDÄCHTNIS DER NATION. Die Deutschen können den Schatz ihrer Erinnerungen teilen und im Internet archivieren.”

Mein Aufruf: Alle Kommunisten sollten sich an dieser Aktion mit eigenen Beiträgen beteiligen. Auf jeden Fall wird  geschehen, daß DDR-Geschichte und Geschichte des Klassenkampfes in der BRD von den brgl. Medien verfälscht werden.

- Wie mußten diejenigen hungern, die nichts mehr hatten, das sie hätten gegen Lebensmittel eintauschen können?

- Wie fühlten sich wohl die Studenten, die in den Sechziger für ihre Rechte kämpften und der Staatsgewalt ausgeliefert waren?

- Was eigentlich hat “Stau” mit “Freiheit” zu tun?

Natürlich ist dieser mein Aufruf nicht wörtlich zu nehmen, denn schon auf Seite 64 besagter Stern-Ausgabe ist zu lesen:

“…vor dem eigentlichen Interview klopfen die Redakteure ab, ob die Freiwilligen auch geeignet sind. “Das Wichtigste ist, daß keine Geschichtsfälscher oder sonstige Narren den Weg ins Archiv finden” …”

Eine realistische Geschichtsdarstellung muß dagegengesetzt werden!

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

“Nachrichten” (2)

Freitag, 26. August 2011 9:57

Tagtäglich kommen neue “Erfolgs- und Siegesmeldungen der Rebellen in Libyen über die Medien. Kein Wort über die Kriegsverbrechen der NATO.

Zum Glück gibt es andere Quellen, die uns besser informieren, wie z.B. über “Kommunisten online” und, allen voran, die “junge Welt,” von sich in Tripolis aufhaltenden unabhängigen Journalisten.

Und auf einmal begreife ich den Wortinhalt “Nachrichten”. “Sich richten nach” dem, was gesagt oder geschrieben wird. Folglich beinhaltet dieses Wort nicht, daß es Tatsachen authentisch wiedergibt, sonst wären es ja “Informationen” oder “Berichte”; nein es sind Nachrichten, die der Manipulation der Menschen dienen, um ureigene Ziele der Monopolbourgeoisie ins Volk zu tragen und dieses zu bewegen, im Sinne des Nachricht-Herausgebers zu handeln.

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

“Nachrichten” (1)

Freitag, 15. Juli 2011 13:10

…dienen hierzulande nicht der Information, sondern der gezielten Meinungsmache und dem Lenken der Aufmerksamkeit auf Nebensächliches. Zwei Beispiele:

vor 1 Woche hörte ich beim Autofahren Bayern 5, den Nachrichtensender. Als Schlagzeile des Tages kam:

“Der Islam ist immernoch eine große Gefahr für Deutschland”

Eigentlich müßte es heißen:

“Deutschalnd ist immernoch eine große Gefahr für den Rest der Welt.”

_____________________________________________________

die zwei einzigen Schlagzeilen heute in den SWR 1 – Nachrichten:

  1. “Griechenland gefährdet den Euro”
  2. “Gottschalk wechselt zum ARD”

Warum, eigentlich, enthält man uns vor, daß der Bäuerin Shu Meng in China ein Reissack umgefallen ist?

Lügen und Ablenkung – Ja, Sascha, so wird Politik gemacht!

Thema: Aktuelle Politik | Kommentare (0)

Zu wenig Fachkräfte in Deutschland?

Freitag, 24. Juni 2011 14:27

Wieder wird eine irreführende Meldung in den Medien verbreitet. Selbt die Junge Welt bringt diese Schlagzeile kommentarlos – wie enttäuschend!

Man bedenke: inzwischen ist das Renteneintrittsalter erhöht worden. Es gibt sehr viele hochqualifizierte Fachräfte, die zu Hause rumsitzen und keine Chance auf einen Job haben. Mindestens noch mehr arbeiten in Tätigkeiten, für die sie ihr Fachwissen gar nicht benötigen. Warum? – In erster Lienie, weil sie für den Arbeitsmarkt zu alt sind. Wenn jemand erfolgreich studiert und gearbeitet hat, sollte man diesem Menschen zutrauen, daß sich dieser schnell in neue Gebiete einarbeitet – doch diese Chance bleibt ihm verwehrt.

Vor ein paar Jahren wurden Quereinsteiger gesucht, die in den Schulen IT-Wissen unterrichten sollten, weil es dafür keine ausgebildeten Lehrer gab. Sofort bewarb ich mich und sah darin eine Chance. Ich bewarb mich in verschiedenen Bundesländern. Meist kamen meine Bewerbungen kommentarlos zurück. Eine Absage wurde konkret: “Da Leute Ihren Alters im Auswahlverfahren sowieso keine Chnace haben, wird Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt.” – Primär ist das Alter, nicht das Wissen!

Ich war damals 52 Jahre alt, hatte also noch fast 14 Arbeitsjahre vor mir! 14 Arbeitsjahre reichen nicht aus?

Und jetzt eben diese Meldung in den Nachrichten – es würde an Fachkräften fehlen.

Auf mich wirkt das wie ein Faustschlag ins Gesicht. Wieder regen sich meine Depressionen, Löcher, in die ich falle, werden immer tiefer. Es ist gerade wieder so schlimm, daß ich zu heulen anfange, wenn ich mit jemandem telefoniere oder mich mit jemandem unterhalte und der Gesprächspartner klagt, wieviel Streß er auf Arbeit habe. Manchmal denke ich mir dann: lieber Streß als keine Arbeit. Zumindest ist man integriert, man hat Kollegen, fühlt sich als ein Teil der Gesellschaft. Als Arbeitslose bin ich ein Nichts. Jeglicher Antrieb in mir ist wie gelähmt, dadurch werden die Tage immer länger, unerträglich lang!

Die einen arbeiten bis zum Umfallen, die anderen gar nicht. Da steckt System dahinter: die zuviel arbeiten, Überstunden, Wochenenden, haben keine Zeit und Kraft mehr für aktive politische Arrbeit. Die anderen, die nicht arbeiten dürfen, sind aus er Gesellschaft ausgeschlossen, verlieren mehr und mehr soziale Kontakte. Diese finden keinen Weg zu politischen Aktivitäten. Ihnen wird es so gehen wie mir.

Wie schade, daß sich all die Arbeits~ und Chancenlosen nicht zusammenfinden, auf die Straße gehen und sich wehren. Es wäre eine ernstzunehmende Masse – eine Kraft, die nicht ignoriert werden kann.

Massen, besinnt Euch! Steht endlich auf! Wir sind Viele!

Thema: Allgemein | Kommentare (1)